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Berechenbare Funktionen

     

Man kann nun Algorithmen als Funktionen betrachten, die Eingabedaten auf Ausgabedaten abbilden.

Umgekehrt stellt sich die Frage, ob zu einer gegebenen Funktion immer ein Algorithmus existiert, der diese Funktion realisiert:

Definition: (berechenbare Funktion [9])
Es sei E ein Alphabet und tex2html_wrap_inline1819 .

Eine Funktion tex2html_wrap_inline1821 heißt berechenbar, falls es einen Algorithmus tex2html_wrap_inline1823 gibt, mit tex2html_wrap_inline1825 .

Zu jedem Argument tex2html_wrap_inline1827 läßt sich also f(w) in endlich vielen Schritten berechnen.

Beispiel:
tex2html_wrap_inline1831 . Wir interpretieren Worte aus tex2html_wrap_inline1833 als natürliche Zahlen. Dann ist tex2html_wrap_inline1835 und für tex2html_wrap_inline1837 und tex2html_wrap_inline1839 ist

tex2html_wrap_inline1841 mit f(n) = n + 1

eine berechenbare Funktion, da es trivialerweise für diese Funktion einen Algorithmus gibt.

Wir werden aber gleich sehen, daß keineswegs zu jeder Funktion ein Algorithmus existiert.




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Prof. Dr. Reinhard Völler